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Wohnungslos

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Geschrieben von: Menschle Sonntag, 04. Dezember 2011 um 19:10

Wo die Politik mit unnötigen Druck versagt, helfen sich Menschen untereinander. Über Social-Media.

 

Erschütternd, und faszinierend zugleich:
Da kommt Frau Abends nach getaner Arbeit nach Hause, und der Wohnungsschlüssel passt nicht mehr.
Die Wohnung ist leergeräumt, die Katzen im Tierheim.

Wohnungs- und Mittellos steht sie auf der Straße - bekleidet nur mit dem, was sie am Leibe trägt.
Fast hätte die junge Berlinerin die nächste S-Bahn genommen - allerdings nicht durch die Tür.
Die Liebe zu ihren Katzen jedoch war, was sie davon abhielt; musste sie diese kleinen Geschöpfe doch aus dem Tierheim retten.

Erschütternd, wie durch die Politik und den Druck der Arbeitsagenturen Menschen in den Suizid getrieben werden.


Faszinierend, wie durch Socialmedia - von überwiegend fremden Menschen - Hilfe und Unterstützung zur rechten Zeit kommt.

In diesem Fall Twitter.
Der aufrichtige Bericht der Berlinerin bewegt/e sehr viele Herzen.
So viele Herzen, dass das Leben - für einen Menschen mehr - wieder einen Sinn ergibt, eine Perspektive gibt.
Alles hing an einem seidenen Faden, doch diesen Kampf, den hat sie gewonnen.

Wieder einmal beweist sich die Kraft der Liebe, der Nächstenliebe untereinander, der Menschlichkeit.
Es hat bislang soviele Reaktionen gegeben, dass eine einzige Blog-Seite für die Kommentare nicht mehr ausreichte.

Seite 1: Wie es dazu kam + Kommentare.
http://holyfruitsalad.blogspot.com/2011/11/wohnungslos.html

Seite 2: Und hier gehts weiter + Kommentare.
http://holyfruitsalad.blogspot.com/2011/11/wohnungslos-ii.html

Sehr beachtenswert sind die weit mehr als 300 Kommentare.
Kommentare von Menschen wie Du und ich.
Und von Trollen.

Der Bericht zeigt, dass es sie noch gibt, diese Liebe untereinander.
Diese Zuneigung, die anderen Kraft gibt. Und Hoffnung.

Fazit:
Es gibt immer einen Weg.

Wer sich von dem Bericht bewegt fühlt und eventuell ´ne Kleinigkeit für Claudine alias creezy übrig hat, kann sie unterstützen.
Einen Spenden-Button findet ihr auf ihrem Blog oben rechts.

Liebe Grüße,
Menschle

 

Erhalt des Bürgerrundfunks Bremen

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Neue Medien, schön und gut.

Die Sendemöglichkeiten eines kompletten Bürgersenders darauf jedoch zu reduzieren, ist mehr als nur absurd:
Es ist eine schallende Ohrfeige ins Gesicht für die BürgerInnen der Stadt Bremen und seines Umlandes.

Worum geht es?
Zum einen die BürgerInnen, zum anderen Radio-Weser.TV werden immer weiter beschnitten.

Nicht nur, daß der Bürgerrundfunk Bremen bereits in seinen Räumlichkeiten derart dezentralisiert wurde, daß ein Aufrechterhalten des Betriebs nur mit größerem Aufwand verbunden, und somit gewährleistet ist.

Nicht nur, daß den Produzentinnen und Produzenten ein deutlich höherer Aufwand abverlangt wird.

Nun könnten auch noch die BürgerInnen beschnitten werden, indem die Sendefrequenzen dem Sparhaushalt zum Opfer fallen sollen.

Vorbei dann die Zeiten, in denen ein Radio während unserer Arbeitszeit oder unterwegs die Sendungen von Radio-Weser.TV unseren Herzen zugänglich machte.

Vorbei dann die Zeiten, in denen sich Abends vor dem TV-Gerät im Fernsehsessel entspannt zurückgelehnt werden konnte.

Ein Empfangen währe dann nur mit einem Computer in Verbindung mit einer einigermaßen schnellen DSL- (oder vergleichbaren) Verbindung möglich.

Und das trotz der gezahlten GEZ-Gebühren, durch welche zu einem geringen Anteil auch Radio-Weser.TV finanziert wird (kleiner 2 Prozent).

Doppelt abkassiert.
Ich zahle also zwangsläufig GEZ-Gebühren für Sender, welche mich außerordentlich peripher ansprechen.
Im Gegenzug darf ich dann künftig auf ein Produkt verzichten, welches mich außergewöhnlich anspricht.

Gerecht?
Viele MitbürgerInnen verfügen nicht über berufliche oder technische Möglichkeiten, oder die Kenntnisse, künftig den authentisch facettenreichen, und auch vielfältigen Multi-Kulti -Sendungen über Computer empfangen und folgen zu können, welche sich mit witzigen und ernsten Themen beschäftigen, oder auch die Meinungen der Bürger widerspiegeln.

Scheibchenweise, einen schleichenden Tod sterbend? Ein weiterer Gedanke.
Eine weitere Beschneidung des Bürgerrundfunks, welche sich nur auf die neuen Medien bezieht, würde ein Abwandern - und somit Schwund - der HörerInnen und ZuschauerInnen der Sendungen nach sich ziehen.
Mit zunehmend weniger Interessenten könnte dann die Notwendigkeit von Radio-Weser.TV infrage gestellt werden, da eine Aufrechterhaltung des Bürgersenders nicht mehr gerechtfertigt wäre.

Frechtheit?
Ein Schelm, wer dabei Böses denkt.

Wer sich für den Erhalt der Sendefrequenzen des Bürgerrundfunks Bremen einsetzen möchte, kann mit seiner Unterzeichnung Radio-Weser.TV bei folgender Petition unterstützen:

https://petition.bremische-buergerschaft.de/index.php?n=petitionmitzeichnen&s=1&c=date_insert&d=DESC&b=0&l=10&searchstring=&pID=239

 

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Geschrieben von: Menschle

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